Plastische Chirurgie - Schönheitsoperationen Informationen

Veränderung und Wiederherstellung des menschlichen Körpers


Die Hautstraffung gehört in den medizinischen Bereich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Es gibt hierbei verschiedene Areale des Körpers, die für eine Hautstraffung in Frage kommen können, so zum Beispiel der Bauch (Bauchdeckenplastik), die Oberarme, das Gesicht (Facelifting) und die Oberschenkel.

Gründe für eine Hautstraffung sind in erster Linie ästhetischer Natur. Bei den meisten Patienten besteht über einen üblicherweise längeren Zeitraum eine gravierende Unzufriedenheit mit der eigenen Figur. In vielen Fällen sind diese so genannten Problemzonen weder durch eine Diät, noch durch Sport, Fettabsaugung oder Massagen zu verändern. Die Körperproportionen werden als nicht stimmig erlebt und sollen durch einen operativen Eingriff korrigierend verändert werden.
Neben der Thematik der subjektiv als unzulänglich erlebten äußeren Erscheinung gibt es auch medizinische Gründe für eine Hautstraffung. In manchen Fällen, so zum Beispiel nach einer starken Gewichtsabnahme, ist die Rückbildung der Haut so gering, dass in den Hautfalten Infektionen entstehen können. Hier bestünde eine medizinische Indikation für eine Hautstraffung, die in jedem Fall hinsichtlich einer Kostenübernahme zunächst mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkasse zu klären ist.

Vor der eigentlichen Hautstraffung (med.: Dermolipektomie) wird das zu entfernende Gewebe genau vermessen. Die Straffung selbst erfolgt in der Regel unter Vollnarkose und ist in Abhängigkeit von der Größe des Wundareals mit einem Krankenhausaufenthalt von etwa drei bis zehn Tagen verbunden. Gefäßaktive Lösungen dämmen den Blutfluss während der Operation ein. Es erfolgt eine Entfernung der überschüssigen Haut inklusive des darunter liegenden Fettgewebes. Die eigentliche Hautstraffung erfolgt mit dem Vernähen der Wundränder.

Zumindest für den Zeitraum von vierzehn Tagen vor dem operativen Eingriff ist auf die Einnahme von Schmerzmitteln zu verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Für die Wundheilung ist weiterhin der Verzicht auf Nikotin und Alkohol erforderlich.

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